Übersetzungstools

Der Google Übersetzer

Den Google Übersetzer kann jeder kostenlos nutzen. Es handelt sich hierbei um den Dienst Google Translate und fällt in den Bereich der Maschinellen Übersetzer. Es handelt sich hierbei um eine Übersetzungshilfe, die beliebige Texte in eine Zielsprache übersetzt. Google hat bei diesem Tool weniger auf philosophische Herangehensweisen, sondern mehr auf Rechenpower gesetzt. Dabei reduziert Google mit seinem Übersetzungsprogramm das, was übersetzt werden soll auf die mehr oder weniger zusammenhängenden Wörter bzw. auch auf Wortfetzen.

Hierbei ist es Google gelungen die Funktionsweise von Google Translate simpel zu halten. Über die Software, die dahintersteckt führt der Google Übersetzer nach der Eingabe der Wörter bzw. des Textes einen einfachen Abgleich mit bereits existierenden Übersetzungen durch. Die Übersetzung wird danach angezeigt. Google Translate handelt dabei ganz nach dem Motto der EI (der Künstlichen Intelligenz), dass je häufiger die Software genutzt wird, desto bessere Ergebnisse wird sie liefern.

Das heißt Google Translate lernt bei jedem Abgleich mit schon gemachten Übersetzungen dazu. Sinnbildlich übersetzt könnte man sagen, dass der User das „Schulbuch“ ist, in dem Vokabeln stehen und der Google Übersetzer der Schüler, der die Vokabeln lernen muss. Und je öfters er diese Vokabeln hört, desto mehr kann er sich merken, was diese Worte bedeuten. Das heißt bei Google Translate letztlich aber auch, dass die Übersetzungsqualität wesentlich von den Ausgangstexten abhängt. Denn wenn diese kompliziert und langatmig sind, dann leidet darunter auch die Übersetzung.

Eingeführt wurde der Dienst im Jahr 2007. Als erste Option wurden die Übersetzungsmöglichkeiten von Französisch, Deutsch und Spanisch nach Englisch eingeführt.

Danach folgten nach und nach auch Übersetzungen von Englisch in andere Sprachen, schließlich auch ins Japanische und Chinesische, sowie ins Koreanische. Im Dezember 2006 war es dann auch möglich englische Texte ins Russische übersetzen zu lassen und umgekehrt. Im April 2007 folgte dann die Möglichkeit Texte ins Arabische zu übersetzen und von Arabisch ins Englische. Seit Februar 2007 ist es sogar möglich verschiedene chinesische Sprachen (sogar untereinander und ins Englische jeweils) übersetzen zu lassen.

Was ist leo.org

Bei leo.org handelt es sich um einen Online-Service, der durch die Rechnerbetriebsgruppe der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München gegründet wurde. LEO enthält auf seiner Webseite außer Wörterbüchern mit der Möglichkeit einzelne Wörter übersetzen zu lassen von Deutsch in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch und Russisch, auch eine Reihe von Links über informativen und unterhaltsamen Angeboten aus dem Internet. Darüber hinaus auch Informationen und Links aus München und aus dem Münchner Umland.

Und auch über einen ganz besonderen „Leckerbissen“ für alle diejenigen, die Cocktails lieben, nämlich LEO´s Bar, eine virtuelle Online-Cocktail-Bar mit über 2500 Cocktail-Rezepten. Darüber hinaus auch sprachbezogene Vokabeltrainer für das individuelle Lernen zu Hause und auch sprachbezogene Diskussionsforen. Übersetzungen sind natürlich auch von Englisch in Deutsch, von Französisch, Italienisch in Deutsch, sowie von Spanisch, Chinesisch und Russisch in Deutsch möglich.

Die Webseite beruht auf einer Idee, die sich bis ins Jahr 1992 zurückverfolgen lässt. Maßgeblich an der Verwirklichung dieser Webseite mitgearbeitet hatten damals Markus Stumpf, Armin Gruner, sowie Anton Hartl, Beate Fuhrmann, Robert Hofer und Robert Stabl. Diese versuchten durch das Anlegen von einem Archiv Abhilfe zu schaffen und den Studenten die Suche nach Software zu erleichtern.

Der eigentliche Aufbau der LEO – Datenbank fand denn in der Zeit von 1994 bis 1996 statt, und zwar durch die Rechnerbetriebsgruppe der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München. Die Namensgebung LEO beruht hier im Übrigen auf Symbolik des bayrischen Löwen, ist aber auch die Abkürzung für Link Everything Online. Am 5. Juni 1994 wurde die Domain leo.org aktiviert. Erworben hatte diese zuvor Armin Gruner. Heute wie damals präsent ist auch die Präsentierung von LEOs Heimatstadt München. Daran hat auch die in der Zeit von 1997 bis 1999 und einer zweiten im Jahr 2000 eingeleiteten Restrukturierung durch die Rechnerbetriebsgruppe der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München nichts geändert. Weitaus prägender für diese Webseite waren die Jahr 2001 bis 2005. In dieser Zeit entwickelte man für diese Webseite nämlich den Wörterbuchbereich, für den leo.org heute bekannt ist. Der Wörterbuch-Service ging am 1. April 2006 online. Und hat seither großen Zuspruch erfahren.