Wie wird man Übersetzer? Hilfreiche Tipps & Tricks zum Traumberuf Übersetzer

Eine Fremdsprache auf höchstem Niveau beherrschen, grandiose Übersetzungen liefern und jede Menge Texten – das stellen Sie sich als groben Leitfaden für den Beruf eines Übersetzers vor? Doch damit ist es lange noch nicht getan. Ein Übersetzer hat einen spannenden und interessanten Berufsalltag. Mit einem Talent für Sprachen und Formulierungen ist schon der erste Grundstein für eine erfolgreiche Übersetzer-Karriere gelegt. Wie man eine seriöse Karriere als Übersetzer bestreiten kann, wird in den folgenden Absätzen ausführlich geklärt.

Der Beruf eines Übersetzers – wie sieht der Alltag in diesem Job aus?

Nicht zu verwechseln ist dieser Beruf mit dem Job des Dolmetschers. Ein Dolmetscher tätigt Übersetzungen „live“ (wie bei politischen Reden, Gerichtsverhandlungen, Berichterstattung vor Ort, etc.), ein Übersetzer hat demgegenüber ganz andere Berufsfelder. Folgende Aufgaben gehören zum täglichen Berufsleben eines Übersetzers:

  • Briefe und Dokumente übersetzen
  • Bücher in eine andere Sprache übertragen
  • Kopflastige Arbeiten mit technischer Unterstützung

Berufswunsch Übersetzer – erfüllen Sie die notwendigen Voraussetzungen?

Wie Sie nun schon oben feststellen konnten, sollte man als Übersetzer ein sehr kopflastiger Mensch sein. Eine schnelle Auffassungsgabe, ein sehr hohes Konzentrationsvermögen und ein überdurchschnittliches Gefühl für Sprachen und Wörter, ein herausragendes Geschick bei Formulierungen und verbaler Kommunikation: All diese Eigenschaften sollte ein zukünftiger Übersetzer mitbringen. Sie sollten jemand sein, der überaus genau arbeitet und keine Ausrutscher in den Bereichen Grammatik tolerieren. Im Job als Übersetzer ist ein fehlerfreies und sauberes Arbeiten enorm wichtig. Man kann es fast vergleichen mit dem Beruf eines Buchhalters, bloß dass der Übersetzer mit Wörtern anstatt mit Zahlen umgeht.

Im besten Fall beherrschen Sie eine zweite Muttersprache, die Sie logischerweise im selben überdurchschnittlichen Umfang beherrschen wie die deutsche Sprache. Auch weiteren Fremdsprachen gegenüber aufgeschlossen zu sein, sich konsequent weiterzubilden und stets auf dem aktuellsten Stand bei Kultur, Grammatik und Ausdruck zu sein, sind Pflichtfelder. Auch vor den neuesten technischen Standards sollten Sie sich keinesfalls scheuen, denn leistungsstarke Computersysteme und aktuellste Übersetzungssoftware sollten Sie immer auf dem Schirm haben.

Wie wird man Übersetzer?

Haben Sie sich für diesen (meist freiberuflich ausgeübten) Beruf entschieden und wollen den Ausbildungsweg dahin bestreiten, sollten Sie folgende Möglichkeiten kennen:

  • Berufsausbildung
  • Studium

Im Rahmen des Ausbildungsberufes „Fremdsprachenkorrespondent“ qualifizieren Sie sich für die kaufmännische Seite des Berufes als Übersetzer. Zwar fallen hier die offiziellen behördlichen Übersetzungen wie bei Gerichtsdokumenten weg, sollten Sie aber ohnehin eher Interesse an einer Übersetzertätigkeit im Sekretariatsbereich oder vermutlich in einem Reisebüro haben, ist diese Ausbildung der ideale Start in den Beruf. Hier werden Prospekte, Berichte und Werbung übersetzt und ein kreatives Berufsfeld wartet auf Sie.

Ein Studium ist eine längerfristige Option, bei der Sie Hochschullehrgänge in den jeweiligen Sprachen Ihrer Wahl bestreiten, die zumeist mit Auslandssemestern verbunden sind und einen tiefgehenden Einblick in die Sprachenwelt bieten. Hier bestreiten Sie eine fundierte und sehr umfassende Ausbildung, die mit einem Bachelor- und/oder Mastertitel abgeschlossen wird und den Weg zu spezifischen, fachorientierten Übersetzertätigkeiten (inklusive Gerichtsübersetzungen oder die Übersetzung von Büchern) geebnet.

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