Computerunterstützte Übersetzung

Wenn man so möchte läuft heute alles computergestützt. An einen Ausfall weltweit von diesen Geräten bzw. des Internet mag man gar nicht denken. Denn diese würde ein regelrechtes Horrorszenario mit sich ziehen. Nahezu alles würde zum Stillstand kommen. Noch nicht einmal telefonieren könnte man mehr. Doch Menschen aus den verschiedenen Ländern könnten sich dennoch unterhalten. Sie müssen eben nur zusehen, dass sie sich treffen würden. Denn nach wie vor kann man sich auch ohne Computergestützte Übersetzung mit vielen Menschen auf der Welt unterhalten – der Weltsprache Englisch sei Dank.

Ausgegrenzt würden dann aber diejenigen, die diese Sprache nicht als Erst- oder Zweit- bzw. Drittsprache beherrschen. Unabhängig von einem derartigen Horrorszenario funktioniert die Computergestützte Übersetzung aber zum Glück reibungslos. Viel helfen bei der allgemeinen Kommunikation kann die Computergestützte Übersetzung eh nicht, denn eingesetzt wird diese vorwiegend im gewerblichen Bereich für die Übersetzung technischer Anleitungen in andere Sprachen. Die Computergestützte Übersetzung stellt hierbei die zu übersetzenden Texte auf einer zweispaltigen Arbeitsoberfläche dar.

In einer Datenbank werden die übersetzten Sätze in der Ausgangs- bzw. Quellsprache und der Zielsprache gespeichert.

Eigennamen werden hierbei nicht berücksichtigt. Diese Texte werden dann mit einer Datenbank abgeglichen und übersetzt. Die Technik, die hinter der Computergestützten Übersetzung steckt beruht aus ausgefeilten linguistischen Algorithmen. Diese Programme ersparen dem Nutzer nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld, das er sonst für die Dienste von einem Übersetzer bezahlen müsste.

Doch auch bei der Computergestützten Übersetzung gilt: Kontrolle ist besser. Manuell muss nicht nur, sondern sollte auch die durch das Programm vorgenommene Zuordnung von Übersetzungen auf ihre Plausibilität hin überprüft werden. Doch einmal in die Datenbank aufgenommen kann man bei mehrfach durchgeführten Übersetzungen immer wieder aus dem Übersetzungsspeicher geschöpft werden.

Vor allem bei Unternehmen ist seit ca. 2003 verstärkt ein Trend hin zu dieser Methode zu erkennen wenn es um Übersetzungen geht. Seit der Globalisierung kommt es nämlich immer häufiger vor in Unternehmen, dass Briefe ankommen in einer Sprache, für die im Haus kein Übersetzer vorhanden ist.